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	<title>Geburtshaus | Geburtshaus Hamburg Blog</title>
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	<description>Neuigkeiten, Hintergründe, Persönliches &#38; mehr</description>
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	<title>Geburtshaus | Geburtshaus Hamburg Blog</title>
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		<title>Wir stellen das Team vor &#8211; heute mit Fragen an Valentina Suppan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 13:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[außerklinische Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtshaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[Valentina Suppan]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Valentina, schön, dass wir dieses Interview heute machen. Wie geht&#8217;s dir? Mir geht&#8217;s gut. Ich finde es auch richtig schön, dass wir das jetzt schaffen, denn das ist gar nicht so leicht, das hinzubekommen. Der wievielte Versuch ist das jetzt? Ich glaube der vierte vielleicht (lacht). Geburten lassen sich ja bekanntlich nicht so gut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe Valentina, schön, dass wir dieses Interview heute machen. Wie geht&#8217;s dir?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir geht&#8217;s gut. Ich finde es auch richtig schön, dass wir das jetzt schaffen, denn das ist gar nicht so leicht, das hinzubekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der wievielte Versuch ist das jetzt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube der vierte vielleicht (<em>lacht</em>). Geburten lassen sich ja bekanntlich nicht so gut planen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Richtig. So, du bist nun seit einem halben Jahr bei uns im Geburtshaus und startest jetzt richtig durch im Juli mit deinen eigenen Diensten. Worauf freust du dich dabei gerade am meisten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Oh, das ist eine gute Frage. Ich glaub, es war total schön in den Monaten davor, mir von jeder Hebamme aus dem Team ein bisschen was abzugucken, weil ich alle begleiten und die Geburtshilfe von jeder Einzelnen kennenlernen durfte. Und jetzt freue ich mich am meisten darauf, meine eigene Geburtshilfe zu geben, das Abgeguckte einzubauen, aber auch selbst ins Tun zu kommen und die Frauen und die Familien ganz individuell zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du hast dein Studium in Österreich gemacht [Ja] und bist auch dort aufgewachsen. [Ja] Was hat dich bewegt, jetzt nach Hamburg zu ziehen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">(<em>Antwort kommt in der Sekunde</em>) Das Geburtshaus (<em>lacht herzlich</em>), ganz einfache Antwort tatsächlich. Ich hab im Zuge des Studiums 2 Praktikumseinsätze hier im Geburtshaus in Hamburg gemacht. Das waren sehr eindrückliche Praktika für mich, die mir damals gezeigt haben, wieso ich eigentlich Hebamme werden wollte, denn das war genau DIE Arbeit oder viel eher die Arbeitsweise, die ich gesucht habe. Damals dachte ich: ach, was für ein Zufall, dass ich hier gelandet bin. Im Nachgang denke ich mir: Ach, vielleicht war das doch kein Zufall, dass ich genau die Stelle, und ziemlich kurzfristig, bekommen habe. Damals wurde ich schon mit den Worten verabschiedet: &#8218;Ach, sollte es dich doch mal nach Hamburg verschlagen, dann wird hier immer ein Platz für dich sein.&#8216; Tja, (lacht) damals habe ich mir das noch nicht so gedacht, dass es tatsächlich so kommen wird. Aber dann stand ich nach dem Studium da und dachte mir, OK, wohin soll es jetzt gehen? Und die Antwort war: Geburtshaus Hamburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und da bist du nun! Und du hast gerade auch schon erwähnt, dass das Geburtshaus so die Arbeitsweise darstellt, wie du dir die Arbeit als Hebamme vorgestellt hast. Wie bist du denn überhaupt auf die Idee gekommen, Hebamme zu werden?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hm, also ich bin nicht so eine Hebamme, die das schon von klein auf wusste. Ich hab eigentlich ein Studium im musischen Bereich gestartet, aber dabei hat mir die Arbeit mit Menschen gefehlt und dann hab ich überlegt, was ich machen könnte. Die Idee von Hebamme kam nicht so direkt, sondern die hat mich dann auch so ein bisschen gefunden, denke ich. Irgendwann habe ich einmal davon geträumt, dass ich Hebamme bin. Ich hab meine Cousine, die damals schwanger war, zu ihren Vorsorgeuntersuchungen begleitet. Ich hab die Geburtsberichte von meiner Tante bekommen, die 4 Kinder geboren hat &#8211; 2 davon waren Hausgeburten, was glaub ich auch mein Bild vom Hebammen-Dasein stark geprägt hat. Und dann wurde das Interesse geweckt, mich mit der Thematik zu beschäftigen. Ich hab dann auch zufällig mal ein Praktikum in einem Labor gemacht. Meine liebste Aufgabe dabei war immer das Bestimmen von dem Nabelschnurblut (<em>lacht bei der Erinnerung</em>). Da hab ich immer ganz viele Fragen zu gestellt und irgendwann meinten sie zu mir: &#8218;Ach, wenn du das wissen willst, dann musst du zu den Hebammen gehen.&#8216; Und so bin ich irgendwie von mehreren Seiten damit in Berührung gekommen. Dann hab ich mir gedacht: &#8218;OK, so Hebammen, die hören sich schon ganz cool an.&#8216; (<em>lacht</em>) Und ja, dann hab ich mich mit der Thematik Geburt, Schwangerschaft beschäftigt, denn das ist ja auch keine kleine Entscheidung, die man da trifft. Denn mit dem Beruf geht natürlich auch sehr viel Verantwortung einher und ich wollte mich dementsprechend auch ein bisschen damit konfrontieren, mich selbst auf die Probe stellen und hab das dann getan. Ich war dann mal einen Tag in der Klinik bei mir im Ort, in der ich selbst auch geboren bin und hab einen Geburtsvorbereitungskurs mitgemacht. [Ach cool] Ja, tatsächlich einen Ganzen. Nach dem ersten Kursabend kam ich strahlend nach Hause und wusste: &#8218;Das ist es, was ich machen möchte!&#8216; und dann war es für mich ganz klar – diese Euphorie wurde von meinem Freund damals sogar auf einem Polaroidfoto festgehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und du sagst, du kommst aus dem musischen Bereich. Was hast du da gemacht und machst du davon noch irgendwas beziehungsweise ist es sogar vielleicht in irgendeiner Form Teil von Hebamme sein?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, also Nachgehen tue ich dem natürlich noch immer, weil Musik war schon immer, mein ganzes Leben, Teil von mir, oder ist ein großer, wichtiger Teil in meinem Leben. Dann habe ich eben begonnen zu studieren, auf der Musikuniversität mit Hauptfach Geige aber mit Pädagogik dazu, das heißt, ich wollte da schon irgendwie das Menschliche darin suchen, denke ich. Es waren auch immer die praktischen Übungen, bei denen ich dann mit den Kindern zusammengearbeitet habe, das war eigentlich immer das, was mir am meisten Spaß gemacht hat und hab dann aber auch gemerkt, dass ich Musik mehr für mich machen möchte und nicht um irgendwas damit leisten zu müssen. Deswegen ist es auch jetzt eher mein Ausgleich. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit meinem Bruder, der mich fragte, warum mich die Musik nicht mehr so erfüllt. Da meinte ich: &#8218;Ich sehe den Sinn nicht. Als Hebamme mache ich einen Unterschied.&#8216; Aber ich glaube, wenn man mich dann mal kennenlernt, merkt man auch, dass Musik immer so ein bisschen ein Teil von mir ist, denn ich gehe auch viel summend durchs Geburtshaus. (<em>schmunzeln beide</em>) Also ja, vermutlich ist es in der Form in meinem Hebammenwesen mit dabei. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was denkst du, ist deine Stärke, die dich besonders auszeichnet, die du vielleicht jetzt als neue Hebamme mit in unser Team bringst?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, es ist ganz viel Motivation für die Arbeit als Hebamme. Ich glaube, es ist mein Zugang und mein Gefühl für Menschen, meine empathische Art, auch die Motivation im Team zu arbeiten und das ist ja einfach ein großer Teil in der Arbeit im Geburtshaus. Ich bin auch einfach eine Teamplayerin und deswegen genieß ich da den Austausch total. Ich glaub, jede Person, die neu ins Team kommt, bringt auch was Neues mit, weil dann einfach eine neue Rolle besetzt wird. Und ich find es total schön, wie viel Zeit und Raum das auch hier bekommt und dann aber auch die Umsetzung zu erleben &#8211; von diesem sich als Team einspielen zu dann als Team zu agieren. Ja, ich glaub, das ist das, was ich grad so mit reinbringe. Ja, und ich glaub, vor allem der Respekt vor unseren Tätigkeiten und vor der Rolle, die wir bei der Begleitung einfach spielen dürfen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und hast du das Gefühl, du hast deine Rolle im Team schon gefunden, so deinen Platz?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja doch, immer mehr. Am Anfang hinterfragt man jeden Satz, den man sagt, jede Tätigkeit, jeden Vorschlag, den man macht, sage ich das jetzt oder sage ich das jetzt nicht – und man fragt sich, wer bin ich überhaupt. Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich mich sowohl auf menschlicher als auch auf fachlicher Ebene ganz gut eingegroovt habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was würdest du sagen, bedeutet eine gute Geburt für dich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Puh, ich glaube, (überlegt) eine gute Geburt ist individuell. Eine gute Geburt hat kein Schema XY, nach dem sie ablaufen muss und ich glaube, das ist auch ein wichtiger Aspekt in der Geburtshilfe im Geburtshaus, dass wir einen Rahmen schaffen, in dem die Frau so gebären kann, wie sie das kann und möchte und nicht, wie sie gebären muss. Und ich glaube, wenn man gestärkt aus der Geburtserfahrung hervorgeht, dann war das eine gute Geburt. Egal, nein, egal ist jetzt ein großes Wort, aber in dem Sinn egal, wie die Geburt dann ausgeht, wo der tatsächliche Geburtsort ist, was sich vielleicht für Stolpersteine in den Weg legen, diese einfach auch gut bewältigen zu können, mit einer Begleitung an der Seite, mit der man sich einfach auch gut fühlt, aber es im Endeffekt aus eigener Kraft zu schaffen. Ich glaub, so würde ich es beschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stell dir vor, du dürftest eine Superkraft haben, die dir in der Geburtshilfe hilft. Was wäre deine Superkraft?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">(<em>überlegt lange</em>) Was wäre meine Superkraft? Ich würde sagen, dass man ein bisschen voraussehen kann, wie es weitergeht, aber eigentlich finde ich das ganz gut, dass man das nicht kann. Das würden sich die Paare und Familien manchmal ganz gern von uns wünschen, zu wissen, wie lange geht das jetzt noch oder wie viel Kapazitäten muss man noch irgendwie aufbringen.&nbsp; Manchmal den Frauen zu zeigen, wie viel Kraft in ihnen steckt. Das würde ich gerne können, weil ich das Gefühl habe, manchmal sind die Zweifel an sich selbst als Gebärende so groß, dass man sich damit selbst im Weg steht. Und ich bin immer wieder so beeindruckt von den Frauen, was für Kräfte sie mobilisieren können und dass sie das nicht aus den Augen verlieren, sondern ihnen das einmal zu zeigen, ihnen das Gefühl auch zu geben von ihrer Stärke, dass der Kopf da ein bisschen leiser werden darf und das Körpergefühl und die Intuition lauter gedreht werden könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche kleine Alltagssache bringt dich zuverlässig zum Lächeln?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Oh. Das ist eine schöne Frage. (überlegt)&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das darf auch ganz losgelöst vom Hebammenkontext sein, also wirklich komplett einfach Alltag.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube ich würde sagen so ein Kontakt zwischendurch mit meinen Herzensmenschen, da sind wir wieder beim Menschenkontakt. Oder auch zum Beispiel von anderen Menschen angelächelt zu werden. Ich würde sagen Lieblingsmusik zu hören und lautstark mitzusingen, richtig leckeres Essen, das mir ein „Mhh“ entlockt, eine Runde über den Markt zu drehen, irgendwas, was mein Herz einfach so ein bisschen höherschlagen lässt oder ein gutes Buch, in dem ich mich so richtig verlieren kann, eine Laufrunde in der Natur; ganz unterschiedliche Dinge, einfach meinen Leidenschaften nachzugehen, würde ich sagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und als kleine Abschlussfrage: Wanderschuhe oder Fahrrad?</strong> &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">(<em>lacht</em>) Ich würde sagen, früher waren es die Wanderschuhe, jetzt ist es das Fahrrad. Damit kommt man wesentlich schneller zur Geburt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine letzte persönliche Frage, das Ende vom Interview: Was vermisst du am meisten aus der Heimat?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich so manchen Herzensmenschen, so manches Essen, die Berge und die frischen Seen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ist die Alster etwa kein frischer See?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das würde ich jetzt nicht sagen, aber die habe ich jetzt erfolgreich umrundet und die ist auch ganz schön, aber mehr anzugucken, als reinzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe Valentina, vielen Dank für das Gespräch!</strong></p>



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		<title>Welthebammentag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:45:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Woche haben wir gemeinsam den internationalen Hebammentag&#160;gefeiert. Einen Tag, der uns daran erinnert, wie wichtig eine gute und starke Hebammenversorgung für Familien und Frauengesundheit ist. Doch wir wollten diesen Anlass nicht nur nutzen, um auf die Bedeutung unseres Berufes aufmerksam zu machen, sondern auch, um uns gegenseitig Wertschätzung zu schenken. Hinter jeder Begleitung, jeder [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Diese Woche haben wir gemeinsam den internationalen Hebammentag&nbsp;gefeiert. Einen Tag, der uns daran erinnert,</p>



<p class="wp-block-paragraph">wie wichtig eine gute und starke Hebammenversorgung für Familien und Frauengesundheit ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wir wollten diesen Anlass nicht nur nutzen, um auf die Bedeutung unseres Berufes aufmerksam zu machen, sondern auch, um uns gegenseitig Wertschätzung zu schenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter jeder Begleitung, jeder Geburt, jedem Gespräch und jeder Vorsorge steht eine Hebamme mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung aber auch ihrer Verantwortung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben uns also den Nachmittag so gut es ging freigenommen, haben uns kollektiv auf unsere Räder geschwungen und sind durch Hamburg gedüst. Mit einer Botschaft, aber auch mit dem Wunsch, dass es dieses Jahr am Hebammentag auch ein wenig um unser eigenes Wohlbefinden geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten einen schönen Ausflug zusammen, bei dem wir uns austauschen konnten, uns nochmal klar darüber geworden sind warum wir Hamburg lieben (ganz nebenbei) und wir haben es genutzt noch einmal innezuhalten und zu spüren wie schön, wie wichtig, und wie wertvoll Teamarbeit ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind so dankbar und glücklich darüber, dass wir diesen Ort des Geburtshauses haben, der uns verbindet in dem, was wir leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke an alle Hebammen – in Kliniken, Geburtshäusern, Praxen, Hochschulen und überall auf der Welt. Wir dürfen stolz auf unsere Arbeit und aufeinander sein. 🤍</p>



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		<title>Wir stellen das Team vor &#8211; heute mit Fragen an Helena Meier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 11:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Geburtshaus Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Helena Meier]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Helena, du bist seit drei Jahren Teil des Geburtshauses. Wie hat dich dein Weg ins Geburtshaus geführt? Na, einfacher ist es zu sagen, was mich nach Hamburg geführt hat. Ich bin in Ammersbek bei Hamburg geboren und aufgewachsen, bis meine Eltern mit mir &#8211; als ich 13 Jahre alt war &#8211; aus diesem wunderschönen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe Helena, du bist seit drei Jahren Teil des Geburtshauses. Wie hat dich dein Weg ins Geburtshaus geführt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Na, einfacher ist es zu sagen, was mich nach Hamburg geführt hat. Ich bin in Ammersbek bei Hamburg geboren und aufgewachsen, bis meine Eltern mit mir &#8211; als ich 13 Jahre alt war &#8211; aus diesem wunderschönen Fleckchen Erde weggezogen sind. Schon damals habe ich mir gesagt, dass ich wieder zurück nach Hamburg kommen werde. Bis dahin habe ich viele Jahre in NRW gelebt und unter anderem meine Ausbildung in Bensberg (bei Köln) gemacht. Dort habe ich eine ganz wunderbare und prägende Zeit verbracht. Dennoch habe ich irgendwann gemerkt, dass ich mich geografisch wie auch beruflich nochmal verändern will. Ich habe also beschlossen: Ich gehe zurück nach Hamburg, weil ich in diese Stadt zurück möchte. Und ich wusste, da gibt es auch ein Geburtshaus. Also habe ich nachgefragt, ob es dort für mich einen Platz gibt. Ich wäre zwar auch ohne die Stelle im Geburtshaus wieder nach Hamburg gekommen, aber ich war auch recht penetrant und habe euch schon vor meinem Umzug immer wieder daran erinnert, mich nicht zu vergessen. Als es dann hieß „Bewirb dich“, habe ich Ende 2022 meine Bewerbungsunterlagen geschickt, und nach einer Hospitation eine Zusage für Mitte Mai bekommen. Letztendlich habe ich schon früher anfangen können, sodass ich zeitgleich mit dem Geburtshaus meinen neuen Lebensabschnitt in Hamburg beginnen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du hast gesagt, du wolltest dich beruflich verändern. Wie hat dein Berufsleben vor dem Geburtshaus ausgesehen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe direkt nach der Ausbildung ein halbes Jahr angestellt in meiner Ausbildungsklinik gearbeitet. Eigentlich hatte ich die Vorstellung, dort zwei Jahre zu arbeiten, Klinikerfahrung zu sammeln und dann zu „Ärzte ohne Grenzen“ zu gehen. Schon bald haben mich aber sehr tolle und fachlich gut aufgestellte Kolleginnen gefragt, ob ich Beleghebamme in ihrem Team <em>(in Bensberg)</em> werden möchte. Ich musste das zwar erst ein bisschen sacken lassen, da klar war, dass ich die Frauen dann in der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett begleiten würde. Aber mir war klar, dass ich gute Schwangerschaftsbegleitung insbesondere bei diesen Kolleginnen lernen kann, weil ich ihre Arbeit bereits aus der Ausbildung kannte und sehr wertgeschätzt habe. Da ich längerfristig in die Außerklinik oder mindestens in die Eins-zu-Eins-Betreuung wollte, war es also nur eine vorgezogene Entscheidung. Mir war sehr bewusst, wieviel schönere Arbeit das unter den Bedingungen ist. Auch aufgrund der Tatsache, dass es so sicher und frauenzentriert ist, was in der Wissenschaft ja auch eindrücklich belegt ist. Damals hätte ich das noch gar nicht so benennen können, auch wenn es mir sehr bewusst war. Ich habe mich also entschieden in das Beleghebammen-Team meiner Ausbildungsklinik einzusteigen. Das hatte die Vorteile, dass ich die Strukturen kannte, nicht lernen musste, mich gegen neue Ärzte durchzusetzen und keine neuen Standards verinnerlichen musste. Herausfordernd hingegen war die Dauerrufbereitschaft über vier Jahre hinweg, ebenso wie das Arbeiten unter weiterhin klinischen Bedingungen. Insbesondere in der individuellen Betreuung können vorgegebene Zeitlimits oder andere Vorgaben nicht immer passend sein. &nbsp;Der individuelle Weg wird so häufig in seiner Individualität verkürzt. Da wurde mir klar: jetzt kommt was anderes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du hast gesagt, du wusstest immer, dass du in die Eins-zu-Eins-Betreuung möchtest. Wusstest du schon immer, dass du Hebamme werden willst?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, ich wusste nicht schon immer, dass ich Hebamme werden möchte <em>(lacht)</em>. Ganz und gar nicht. Auf die Frage „Was willst du mal werden, wenn du groß bist?“ &nbsp;habe ich als Kind mit „Polizistin“ geantwortet und als ich älter wurde gab es dann länger ein großes Fragezeichen. Ich habe immer viel Musik gemacht. Ich spiele Geige und Klavier, wollte auch mal Trompete lernen. Zwischendurch stand dann ein Musikstudium im Raum, da hat mir aber irgendwie die Arbeit mit und am Menschen gefehlt. Aber ich hatte viele Ideen: von Musiktherapie über Psychologie oder sogar KFZ-Mechatronikerin. Dann stand auch noch Krankenschwester im Raum, da meine Eltern beide beruflich Berührungspunkte damit haben und sie in meiner Kindheit immer Lösungen für alle körperlichen Probleme hatten. Im Nachhinein würde ich aber sagen, dass mir in dem Beruf irgendwie das selbstbestimmte Arbeiten fehlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe als heranwachsende also ein sehr freigeistiges, aber irgendwie auch vernünftiges Leben geführt. Ich habe mein Abitur gemacht, dann etwas gearbeitet, um schließlich zu reisen. Ich habe versucht selbstständig zu leben und herauszufinden, was ich beruflich werden will. &nbsp;Als ich Anfang 20 war, hat meine Mutter irgendwann nochmal von ihren Geburten erzählt. Wir sind vier Kinder, von denen drei zu Hause geboren wurden. Sie hat so schön von ihren Geburten und besonders auch von den begleitenden Hebammen erzählt. Es war in ihrer Erzählung klar, wie frei und selbstbestimmt sie ihre Geburten erleben durfte. Ihr kommen auch heute noch die Tränen vor Glück, wenn ich aus meinem Berufsalltag erzähle. Bei meiner Patentochter in der Nachbarschaft gab es dann eines Tages eine Feier und ich habe mit einem halben Ohr das Gespräch einer Hebamme verfolgt, die gerade ein Angebot aus Neuseeland bekommen hatte, um dort zu arbeiten. Da wusste ich sofort: Ok, ich werde Hebamme und wandere aus <em>(lacht)</em>. Da war das erste Mal ein lautes „Ja“ in meinem Kopf und auch die Rückmeldungen aus meinem Umfeld waren durchweg positiv. Ich habe also ein Praktikum in Bensberg im Kreißsaal gemacht und nach der ersten Geburt die ich dort sehen durfte, war klar: Ich werde Hebamme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was hat sich für dich geändert seitdem du im Geburtshaus bist?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann ich ganz klar sagen. Mir ist es an der Stelle wichtig, kein Bashing der verschiedenen Geburtsorte zu machen. Ich habe auch in der Klinik total gute Geburtshilfe gesehen und gemacht. Aber meine Wahrnehmung ist die, dass in der Klinik überwiegend Geburts<em>hilfe (betont)</em> umgesetzt wird und ich in der Außerklinik Zeit für Geburts<em>begleitung (betont) </em>habe. Was sich für mich seitdem verändert hat ist, dass ich noch mehr Demut gegenüber dem Prozess der Geburt, des Elternwerdens und des Mutterwerdens gewonnen habe; die Frau in ihrem Prozess der Schwangerschaft, in der Geburt und in der Zeit danach zu begleiten. Meine Hebamme hat wohl damals zu meiner Mutter gesagt „Ich weiß nicht, was passieren wird, aber ich weiß, was ich dann machen muss“. Dieser Satz hat sich für mich in der Außerklinik nochmal total gefestigt. Ich bin der begleitende Faktor, immer in der Präsenz und der Bereitschaft meine Aufgabe zu erfüllen, sobald sie Aktivität erfordert. Auch die Möglichkeit dem Prozess Zeit zu geben hat sich verändert. Und für mich persönlich auch die enge und innige Teamarbeit. Das Geburtshaus als einen Teil von mir zu verstehen und in diesem Teil einer kollektiven Verantwortung zu sein. Diese Verantwortung spüre ich sehr (<em>starke Betonung</em>) und gleichzeitig bin ich &#8211; sind wir &#8211; durch das Geburtshaus gehalten. Es hat mich als Hebamme extrem gestärkt, in der Außerklinik zu arbeiten. Mein Hebammenbewusstsein hat sich erweitert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo siehst du dich in 10 Jahren?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In 10 Jahren bin ich fast 46 Jahre alt. Es gibt zwei Gehirnhälften, die da sprechen: das Realitätshirn und das fantastische Hirn. Der realistische Anteil in mir macht erstmal eine Perspektive von 15 Jahren auf. Das fantastische sieht mich dann in einem kleinen Wohnwagen oder kleinen Häuschen mit einer eigenen kleinen Praxis: Dort mache ich ganz viel EMH (Effektive Manuelle Hilfe), also eine intensive körperliche Art des Arbeitens. Ich finde es einfach faszinierend, wie viel der Körper eines Menschen den wertfreien Händen eines anderen erzählen möchte. Im affektiven Kontakt ist der Körper eines Menschen selbstbestimmt in der Lage zu zeigen, was er zeigen &#8211; ja fast sagen &#8211; möchte. Diesen Raum zu schaffen, den Körpern der Frauen zu zeigen „jetzt darfst du erzählen“, da sehe ich mich sehr. Gleichzeitig sehe ich mich in 10 Jahren noch nicht komplett abgekapselt vom Geburtshaus. Das ist auch ein gutes Gefühl.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich möchte noch einmal in dein fantastisches Hirn gucken: Wenn du frei entscheiden könntest, wie die Geburtshilfe in Deutschland in der Zukunft aussieht, wie wäre sie idealerweise?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>(Lacht und krempelt sich die Arme hoch)</em> Ok! Ich sehe ganz viel Aufklärungsarbeit über das Denken, Handeln und Fühlen. Das all die Mythen die aktuell kursieren und die so einer Starrheit unterliegen, aufgehoben werden können. Ich würde gerne Bewegung in die Geburtshilfe bringen. In meiner Vision würden alle Berufsgruppen der Geburtshilfe, wie in einem Rotationssystem, Einblicke in andere Bereiche erhalten und so ihren eigenen Blick, ihre eigene Starrheit, weich werden lassen. Dass wir alle aufgehört haben, nur in unserer eigenen Blase Wahrheit zu finden. Ich hätte Lust, dass es in Zukunft vielmehr interdisziplinäre Präventionsarbeit gäbe. Dass jede Schwangere von der Krankenkasse finanziert eine Massage im Monat erhalten kann. Einer Mutter von beispielsweise vier Kindern die Zeit zu geben, einmal im Monat in ihren Körper zu finden. Einmal im Monat für 45 Minuten nichts leisten zu müssen. Meinetwegen auch die Väter, aber da bin ich noch nicht <em>(lacht)</em>. Und insbesondere wäre es mein Traum, dass wir alle wieder in die Demut kommen und Raus aus der Arroganz, zu wissen oder zu glauben, dass irgendjemand einen allgemeingültigen, ewigen, heiligen Gral gefunden hat. Wieder die Offenheit zu besitzen, dass das, was wir heute machen in 10 Jahren ganz anders aussehen kann. Das wir mit aktuellem Wissen arbeiten. Frei nach dem Motto „Ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber das, was ich denke zu wissen, damit gehe ich gut um“. Ich hoffe es gibt dann Räume für Gesundheit, Räume für Krankheit und Räume für alles dazwischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was würdest du werdenden Müttern und werdenden Eltern gerne mit auf den Weg geben, für die Reise, die auf sie zukommt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seid mutig!<em> (Pause)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr seid nicht alleine.<em> (Pause)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und geht in Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hafengeburtstag oder Karneval?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hafengeburtstag <em>(eindrücklich überzeugt)</em>. Ich war zwar noch nie da <em>(lacht)</em>, aber ich mag diese Hamburger Mentalität so, so gerne. Ich hatte schon sehr schönen Karneval, aber ich bleibe bei Hafengeburtstag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe Helena, vielen Dank für das Gespräch!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Das Interview wurde am 30.03.2026 von Lotte Schröter geführt)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/04/HelenaMeier-1.jpg" alt="" class="wp-image-1267" srcset="https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/04/HelenaMeier-1.jpg 1024w, https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/04/HelenaMeier-1-980x654.jpg 980w, https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2026/04/HelenaMeier-1-480x320.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>
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		<title>Meilensteine &#8211; 30 Jahre Geburtshaus Hamburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 10:42:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Düt un Dat]]></category>
		<category><![CDATA[Geburten]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p style="line-height: 21px; text-align: left;"><span style="font-family: Lucida Sans Unicode,Lucida Grande,sans-serif;"><span style="font-size: 14px;"><span style="color: #bdc3c7;"><span style="color: #808080;">Vor 30 Jahren gründeten zehn Hebammen und eine Yogalehrerin das Geburtshaus, um Hamburger Frauen die Möglichkeit einer aktiven und selbstbestimmten Geburt zu geben. Unsere Geburtshilfe sollte unterstützend, würdevoll und frauenfreundlich sein. Jede Frau sollte wissen und spüren, dass die Geburt ihres Kindes auch für die Hebammen an ihrer Seite einzigartig und etwas ganz Besonderes ist.</span></span></span></span></p>
<p>So entstand ein Ort für Frauen, ihre Kinder und Familien sowie für Hebammen, an dem die Ressource Zeit eine besondere Aufmerksamkeit erhält. Bis heute hat sich daran nichts geändert: Wir nehmen uns Zeit für Frauen und Familien und bieten Ihnen mit vielfältigen Angeboten einen geschützten Ort für alle Phasen und Formen der Familienwerdung. Wir nehmen uns Zeit für Teamarbeit, für Qualitätsstandards, für Austausch und Weiterentwicklung und für die Gestaltung eines Arbeitsplatzes, der uns Freude macht.</p>
<p>Das Geburtshaus leistet damit einen erheblichen Beitrag zur Versorgung von Hamburger*innen durch Hebammenhilfe und ist als Zentrum ganzheitlicher außerklinischer Geburtshilfe aus Hamburg heute nicht mehr wegzudenken. Ein Team von 20 Hebammen bietet Familien vielfältige Angebote vom Beginn der Schwangerschaft über die Betreuung unter der Geburt bis zum ersten Lebensjahr des Kindes.</p>
<p style="line-height: 21px; text-align: left;"><span style="font-family: Lucida Sans Unicode,Lucida Grande,sans-serif;"><span style="font-size: 14px;"><span style="color: #bdc3c7;"><span style="color: #808080;">In 30 Jahren</span><br /><span style="color: #808080;">… wurden 5.777 Geburten betreut.</span><br /><span style="color: #808080;">… arbeiteten hier 107 Hebammen.</span><br /><span style="color: #808080;">… bildeten wir über 150 Hebammen mit aus.</span><br /><span style="color: #808080;">… gingen wir immer wieder mit Euch auf die Straße, um für den Erhalt der außerklinischen Geburtshilfe zu demonstrieren.</span><br /></span><br /></span></span></p>
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		<title>Wir versteigern das rote Sofa!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2021 09:19:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Düt un Dat]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Räume]]></category>
		<category><![CDATA[Auktion]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="wp-block-paragraph">Mit unserer Renovierung ist das alte rote Kunstledersofa aus dem Foyer durch ein neues ersetzt. Zu unserem roten Sofa gibt es Tausende von Geschichten zu erzählen. Schon so viele kleine und große Menschen haben hier gesessen, geplaudert, gewartet, gestillt, gespielt, gelesen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ich habe eine ganz besondere Erinnerung. Als ich kurz vor der Geburt meines zweiten Sohnes war, hatte ich es irgendwie eilig, denn mein Gefühl war, dass dieses Baby schnell kommen wollte. Endlich im Geburtshaus angekommen, fiel mein Blick auf das rote Sofa und da wusste ich &#8211; jetzt bin ich da, jetzt ist alles gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen unseres Projektes „Neue Räume für das Geburtshaus Hamburg“ haben wir ein neues Sofa für unsere Sitzecke gekauft. Ein schönes Ledersofa in einem erdigen Braunton, das ganz wunderbar zu unserem neuen Raumdesign passt. Bestimmt hat auch dieses Sofa bald viel zu erzählen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abschied von unserem alten roten Sofa fällt uns allen jedoch ein bisschen schwer. Die Vorstellung, dass es in liebevolle Hände kommt, könnte uns trösten. Wir haben daher beschlossen, es meistbietend hier zu versteigern. Wer Interesse hat, kann sein Gebot unten in die Kommentarfunktion schreiben. (Hier wäre auch Platz für eure Sofa-Geschichten.) Die Versteigerung läuft bis zum 30. September 2021, 23.00 Uhr. Wer bis dahin den höchsten Preis geboten hat, erhält den Zuschlag und kann das Sofa im Geburtshaus abholen. Den Verkaufserlös werden wir für die Anschaffung eines Sessels für das Geburtszimmer nutzen. Der wird dann sicher auch ganz schnell viele Geschichten zu erzählen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seid ihr dabei?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Grüße aus dem Geburtshaus<br>Britta Höpermann und das Hebammen-Team</p></div>
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		<title>Wir stellen das Team vor &#8211; heute mit Fragen an Nina Lück</title>
		<link>https://blog.geburtshaus-hamburg.de/2021/05/21/nina-luck-erzahlt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Nina Lück]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo Nina, warum bist Du eigentlich Hebamme geworden? Ich habe mir immer einen Beruf gewünscht, der mich glücklich macht &#8211; eine Arbeit, die ich auch ohne die Notwendigkeit des Geldverdienens machen würde.Und dann hatte ich ein unerwartetes Erlebnis: Eine Freundin hat ihr Kind zu Hause geboren und ich durfte dabei sein. Das war eine Erfahrung, [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/FotoNInaLück©CharlotteSchreiber_MG_2150-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-333" srcset="https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/FotoNInaLück©CharlotteSchreiber_MG_2150-1024x683.jpg 1024w, https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/FotoNInaLück©CharlotteSchreiber_MG_2150-300x200.jpg 300w, https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/FotoNInaLück©CharlotteSchreiber_MG_2150-768x512.jpg 768w, https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/FotoNInaLück©CharlotteSchreiber_MG_2150-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/FotoNInaLück©CharlotteSchreiber_MG_2150-1080x720.jpg 1080w, https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/FotoNInaLück©CharlotteSchreiber_MG_2150-1280x854.jpg 1280w, https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/FotoNInaLück©CharlotteSchreiber_MG_2150-980x654.jpg 980w, https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/FotoNInaLück©CharlotteSchreiber_MG_2150-480x320.jpg 480w, https://blog.geburtshaus-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/FotoNInaLück©CharlotteSchreiber_MG_2150.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><em>Hallo Nina, <br>warum bist Du eigentlich Hebamme geworden?</em></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mir immer einen Beruf gewünscht, der mich glücklich macht &#8211; eine Arbeit, die ich auch ohne die Notwendigkeit des Geldverdienens machen würde.<br>Und dann hatte ich ein unerwartetes Erlebnis: Eine Freundin hat ihr Kind zu Hause geboren und ich durfte dabei sein. Das war eine Erfahrung, die mich sehr geprägt und letztendlich zu diesem Beruf geführt hat. Ich war beeindruckt von der Hebamme, die die Geburt mit so viel Wissen und gleichzeitig so viel Nähe begleitet hat. Dieses Zusammenspiel hat mich tief berührt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><em>Seit wann arbeitest Du im Geburtshaus Hamburg, was sind deine Aufgaben und was magst Du besonders?</em></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin seit Oktober letzten Jahres dabei. Mein Aufgabengebiet umfasst Vorsorge, Aufklärung und ich helfe bei Schwangerschaftsbeschwerden. Im Team B begleite ich Geburten und ich betreue außerdem Familien in der Zeit des Wochenbetts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist sehr spannend zu sehen, wie sich die Haltung der Frauen zur Geburtshilfe mit dem wachsenden Bauch verändert. Viele Frauen bekommen mit der Nähe zum Ungeborenen ein sicheres Gefühl, was sie sich an Unterstützung unter der Geburt wünschen. Ich freue mich immer sehr, wenn eine Frau im Laufe ihrer Schwangerschaft an Selbstvertrauen gewinnt und sich zur außerklinischen Geburt entscheidet.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><em>Warum hast Du Dir das Geburtshaus Hamburg als Arbeitsplatz ausgesucht?</em></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe während meiner Ausbildung in Frankfurt am Main, da komme ich her &#8211; ein einmonatiges Externat im Geburtshaus Hamburg gemacht. Ich wollte gern hier in die Praxis schnuppern, weil ich viel Gutes über das Geburtshaus gehört habe und mich die außerklinische Geburt besonders interessiert. Ich schätze die Eins-zu-eins-Betreuung und die Ganzheitlichkeit, die wir hier anbieten können, sehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier im Geburtshaus kann ich außerdem gut und sicher freiberuflich arbeiten. Durch die Strukturen und Abläufe verfüge ich über ein hohes Maß an Sicherheit. Das macht es mir leicht, meine Verantwortung zu tragen. Und das Team ist toll, hier existiert so viel gemeinsames Wissen und geballte Erfahrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag auch die Stadt. Hamburg ist spannend. Hier gibt es so viel Vielfalt in der Gesellschaft, die Menschen sind sehr divers und das kulturelle Angebot ist riesig. Hamburg hat viele Gesichter &#8211; ich mag sowohl den Jenischpark als auch St. Pauli. Und selbst das Wetter ist vielseitig. Die Hamburger sind zwar schwer zu erobern aber wenn man es geschafft hat, dann ist die Verbindung wahrhaftig. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><em>Kannst du dich entscheiden für Elbe oder Alster?</em></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe die Elbe. Hier ist alles im Fluss, ein Kommen und Gehen &#8211; es gibt niemals Stillstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Liebe Nina, vielen Dank für Deine Antworten, wir wünschen Dir einen sonnigen ersten Hamburger Frühling. </em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke dir! <br><br>Foto: Charlotte Schreiber</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kulturwandel in der Geburtshilfe?</title>
		<link>https://blog.geburtshaus-hamburg.de/2021/05/05/neue-leitlinien-fuer-geburten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 11:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburten]]></category>
		<category><![CDATA[Leitlinien]]></category>
		<category><![CDATA[natürliche Geburt]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Am heutigen internationalen Hebammentag machen wir aufmerksam auf unser Handwerk. Unsere Unterstützung bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ist unersetzlich. Unser Wissen basiert auf jahrhundertelanger Erfahrung und ist heute, kombiniert mit evidenzbasierter Wissenschaft auf dem aktuellsten Stand der Medizin.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ein guter Anhaltspunkt hierfür sind sogenannte Leitlinien. Unsere Kollegin Lena hat zum aktuellen Thema der neuen Leitlinie zur vaginalen Geburt einmal zusammen gefasst, warum Leitlinien nicht nur für Hebammen, sondern gerade für betreute Paare von großer Relevanz sind und was sie im Groben empfehlen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:separator --></p>
<hr class="wp-block-separator"/>
<!-- /divi:separator --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><em>Kulturwandel in der Geburtshilfe? Die neue Leitlinie „die vaginale Geburt am Termin“</em><br />Seit Ende letzten Jahres ist in der Geburtshilfe von bahnbrechenden Neuerungen zu hören, von einem Kulturwandel in der Geburtshilfe, einer Revolution. Der Grund für die Aufregung: Nach fünfjähriger Arbeit ist die Leitlinie „die vaginale Geburt am Termin“ veröffentlicht worden, die Empfehlungen für die Begleitung von Geburten zwischen SSW 37+0 und 42+0 nach gesunden „Einlings“schwangerschaften gibt.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><em>Warum eine Leitlinie etwas verändern kann.</em><br />Leitlinien spielen in der Medizin und auch in der Geburtshilfe eine wichtige Rolle. Sie sind Entscheidungshilfen für die Praxis, die rechtlich nicht bindend sind, aber einen starken Empfehlungscharakter haben. Dies gilt umso mehr, je höher der qualitative Standard einer Leitlinie ist. Gerade Leitlinie der höchsten Klassifikation „S3“ wie „die vaginale Geburt am Termin“ gehören zum Abbild des fachlichen Standards, den jede Fachperson kennen sollte. Sie haben somit das Potenzial, geburtshilfliches Handeln im großen Kontext zu prägen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><em>Was ist das Besondere an dieser Leitlinie?</em><br />Seit Generationen machen Eltern und kritische Fachgruppen in Deutschland auf Missstände in der Geburtshilfe aufmerksam. Sie decken auf, dass negative Erfahrungen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett keine Einzelschicksale sind, sondern oftmals systemische Probleme der geburtshilflichen Institutionen und der Geburtskultur dahinter liegen. Das Private ist politisch! Über solche Kritik hinaus, Reflexion und Veränderungen der Praxis zu fordern, erschien lange Zeit wenig aussichtsreich. Die geburtshilflichen Strukturen sind hierarchisch geprägt und beständig, Veränderungen entsprechend mühsam zu erreichen. Auch in der Einleitung der neuen Leitlinie wird darauf hingewiesen „[…] dass mitunter tradierte Maßnahmen unreflektiert und unter Verzicht einer wissenschaftlichen Grundlage über Generationen weitergegeben wurden.“ (S.9).</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Als S3-Leitlinie legen die neuen Handlungsempfehlungen nun aber einen Anspruch zugrunde, den man als „Evidenz vor Eminenz“ umschreiben könnte. Evidenz ist dabei nicht nur als wissenschaftlich höchstes Niveau auf Grundlage von hochwertigen Studien und Expertise der beteiligten Fachgesellschaften zu verstehen, sondern beinhaltet auch den Einbezug der Wünsche und Präferenzen der betroffenen Personen – der Familien.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><em>Ganz in diesem Sinne hat mit Mother Hood erstmals eine Elterninitiative bei der Erarbeitung einer geburtshilflichen Leitlinie mitgewirkt. Und neben Ärzt*Innen haben Hebammen die Federführung in der Ausarbeitung übernommen<br />… und das ist nicht nur eine Formalie, sondern spiegelt sich inhaltlich wider &#8211; die Empfehlungen sind im Vergleich zum Status quo wirklich bahnbrechend.</em></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Der hebammenspezifische und auch der familienorientierte Blick ist in der Leitlinie deutlich vertreten – Fokus ist die Selbstbestimmung der Gebärenden und die Frage, wie Geburt als gesunder Prozess gefördert werden kann. Für uns Geburtshaushebammen ist das schon sehr besonders und zukunftsweisend: Viele Handlungsprinzipien, die Hebammen schon lange umsetzen – auch und gerade in der außerklinischen Arbeit – werden nun durch Evidenzen gestützt und haben ihren Weg in die Empfehlungen gefunden.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><em>Was bedeutet das konkret für Mütter / Kinder / Eltern?</em> <br />Einige Beispiele für wegweisende Empfehlungen:</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Frauen sollen ausführlich und mit Zugang zu wissenschaftlich fundierten Informationen beraten und aufgeklärt werden, um selbstbestimmte Entscheidungen treffen zu können.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Frauen sollen eine objektive Beratung zu allen Geburtsorten und -möglichkeiten erhalten – ohne persönliche Sichtweisen und Urteilen von Fachpersonen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Während in vielen Klinikstandards klare Zeitangaben für die jeweilige Dauer der einzelnen Geburtsphasen gemacht werden, unterteilt die neue Leitlinie die Phasen jeweils in einen passiven und einen aktiven Teil. Während der passiven Phasen wird nicht mit einem „Fortschritt“ der Geburt gerechnet – was unter dem Strich zu weniger Zeitdruck im Kreißsaal führt.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Frauen soll spätestens in der aktiven zweiten Phase der Geburt eine 1-zu-1-Betreuung durch eine Hebamme zugänglich sein.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Es hat sich gezeigt, dass eine routinemäßige CTG-Überwachung bei unauffälligen Geburten keine Vorteile für Mutter und Kind bietet, aber zu erhöhten Interventionsraten führt. Daher sollen die kindlichen Herztöne per Höhrohr oder Dopton erfasst werden. In der Regel bietet das der Mutter mehr Bewegungsspielraum.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>• Nach der Geburt sollen Frauen sobald wie möglich zu Haut-zu-Haut-Kontakt mit ihrem Kind ermutigt werden. Währenddessen sollen alle Maßnahmen des Personals so weit wie möglich reduziert werden.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Einige dieser Empfehlungen klingen erstmal selbstverständlich – in der Praxis zeigt sich aber, dass oftmals Luft nach oben ist. Andere Empfehlungen lassen sich unter den derzeitigen Bedingungen noch nicht immer umsetzen – z.B. kann die Herztonkontrolle mit dem Dopton nur durchgeführt werden, wenn wirklich eine 1-zu-1-Betreuung gegeben ist – und die erscheint in vielen Kreißsälen aufgrund von Personalmangel noch unrealistisch. Aber: Die Leitlinie bietet den Kliniken die Möglichkeit, Forderungen nach Maßnahmen für mehr Personal an die Politik zu stellen. Eltern bietet sie eine Grundlage, solches klinisches Engagement einzufordern.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Ist die neue Leitlinie also ein Kulturwandel in der Geburtshilfe?<br />Wir finden: noch nicht &#8211; aber ein großer Schritt auf einem guten Weg, der zeigt, dass unmöglich Geglaubtes realisierbar werden kann. Die Qualität der Leitlinie ist nicht vom Himmel gefallen, sie ist auch als ein deutliches Zeichen zu sehen, dass sich Bewegungsarbeit lohnt und dass zukünftig mit den Stimmen der Eltern und Hebammen in geburtshilflichen Handlungsempfehlungen mehr und mehr zu rechnen ist. Ein Zeichen, dass wir gerade heute am Welthebammentag, an dem viele Eltern und Hebammen politisch aktiv werden, gut gebrauchen können!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:separator --></p>
<hr class="wp-block-separator"/>
<!-- /divi:separator --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Wir hoffen, wir haben euch nun neugierig gemacht und empfehlen zur weiteren Information über die Empfehlungen der Leitlinie diesen <a href="https://www.mother-hood.de/aktuelles/erste-medizinische-leitlinie-fuer-vaginale-geburten-entstand-mit-beteiligung-von-eltern/">Artikel von MotherHood</a> und dieses <a href="https://die-friedliche-geburt.de/2021/02/21/171-meditation-liebesbeziehung-♥/">Interview von Kristin Graf mit der Hebamme Christiane Schwarz</a>, die an der Leitlinie mitgearbeitet hat.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Auch die <a href="https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-083.html">Leitlinie</a> selbst ist frei zugänglich &#8211; allerdings sind Kurz- und Langfassung mit 126 bzw. 219 Seiten umfangreiche Lektüre. Eine Fassung in laienverständlicher Sprache ist in Planung.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Text: Lena Hamann</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p>
<p><!-- divi:paragraph --></p>
<p>Foto: Carlo Navarro / Unsplash</p>
<p><!-- /divi:paragraph --></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Bitte spenden!</title>
		<link>https://blog.geburtshaus-hamburg.de/2021/04/21/bitte-spenden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 13:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Räume]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Räume für das Geburtshaus]]></category>
		<category><![CDATA[Spende]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="wp-block-paragraph">Die Räume des Geburtshauses werden neu gestaltet. Im letzten Jahr konnte, durch das Anmieten weiterer Räume, mehr Platz für Euch, Eure Familien und uns geschaffen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt modernisieren wir das gesamte Geburtshaus in einem einheitlichen Farbkonzept, mit neuen Möbeln und Fußböden, neue Wandfarben, neuer Geburtswanne und neuem Geburtsbett. Damit Kinder &#8211; in noch schönerem Ambiente &#8211; ruhig und kommen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen beeinträchtigen die Finanzierung des Projektes „Neue Räume für das Geburtshaus“, das schon seit langer Zeit geplant war.&nbsp;Wir freuen uns daher über Eure Unterstützung. Mit einer Spende über die Online-Plattform „<a href="https://www.gut-fuer-hamburg.de/projects/88572">Gut für Hamburg</a>“ könnt ihr einfach, schnell und unkompliziert einen Beitrag leisten. Für Beträge ab 50 Euro bedanken wir uns mit einem symbolischen Baustein, der seinen Platz im „neuen“ Geburtshaus finden wird.<br>Hintergründe und Wissenswertes zu den „Neuen Räumen&#8220; erfahrt Ihr hier in diesem Blog und auf Facebook. Bleibt dabei!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Gruß von der Baustelle!<br>Euer Hebammen-Team</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Über  100 Spenden und über 10.000 Euro &#8211; Ihr seid großartig!</title>
		<link>https://blog.geburtshaus-hamburg.de/2021/03/31/__trashed-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 12:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Räume]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="wp-block-paragraph">… und wir freuen uns riesig &#8211; auch über das Voranschreiten unseres Renovierungsprojektes.<br>Auf dem Bild seht Ihr Anna und Nina, die stolz auf dem neuen Sofa in unserem fast fertigen Foyer sitzen. (Wir erwarten noch die kleinen hübschen Tische). Eifrig haben die beiden das ledernde Schmuckstück zusammen geschraubt. <br> <br>(Wisst Ihr noch was dort vorher stand? Richtig, unser altes rotes Sofa, das wir eigentlich versteigern wollten. Wir werden das auch noch tun, doch jetzt steht es erst mal in der Küche und bietet Sitzgelegenheit für uns während wir auf das Kochen des Teewassers warten oder auf Euch und Eure Kinder …)<br> <br>Die Arbeiten bei uns im Geburtshaus gehen gut voran. Neben Foyer und Flur sind auch die Toiletten fertig, unsere Küche ist ganz neu und auch die Kurs- und Beratungsräume sind in frischer Farbe.<br> <br>Jetzt kommen die Geburtszimmer dran, die Herzstücke unseres Hauses. <br>Wir melden uns wieder und wünschen Euch erst mal ein zauberhaftes Osterfest mit vielen bunten Eiern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Melanie Freiesleben</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit unserem Dank pflastern wir die Wand</title>
		<link>https://blog.geburtshaus-hamburg.de/2021/03/04/mit-unserem-dank-pflastern-wir-die-wand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 15:44:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Räume]]></category>
		<category><![CDATA[Danke]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Spendenwand]]></category>
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					<description><![CDATA[91 Spenden - 9.210,85 Euro sind für unsere "Neuen Räume" bis heute schon zusammen gekommen. Das ist großartig. Schritt für Schritt geht es mit der Umgestaltung unseres Geburtshauses voran. Gerade schuften die Handwerker in der Küche und in der neuen Hebammenumkleide.

Im Treppenhaus wächst unsere Spendenwand. Für jede Spende ab 50 Euro mauert Hebamme Sonja einen "Baustein" als Dankeschön an die Wand.Wer noch nicht hat, aber gerne möchte, kann sich auch einen Stein erarbeiten. Auf der Spendenplattform „Gut für Hamburg“ könnt ihr einfach, schnell und unkompliziert unser Vorhaben unterstützen.

Wir freuen uns auf die Zeit, wenn wir euch alle in den neuen Räumen begrüßen dürfen und wünschen euch bis dahin herrliche (Vor-)Frühlingstage!

Euer Hebammen-Team]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="wp-block-paragraph">91 Spenden &#8211; 9.210,85 Euro sind für unsere &#8222;Neuen Räume&#8220; bis heute schon zusammen gekommen. Das ist großartig. Schritt für Schritt geht es mit der Umgestaltung unseres Geburtshauses voran. Gerade schuften die Handwerker in der Küche und in der neuen Hebammenumkleide.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Treppenhaus wächst unsere Spendenwand. Für jede Spende ab 50 Euro mauert Hebamme Sonja einen &#8222;Baustein&#8220; als Dankeschön an die Wand. Wer noch nicht hat, aber gerne möchte, kann sich auch einen Stein erarbeiten. Auf der Spendenplattform „Gut für Hamburg“ könnt ihr einfach, schnell und unkompliziert unser Vorhaben unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf die Zeit, wenn wir euch alle in den neuen Räumen begrüßen dürfen und wünschen euch bis dahin herrliche (Vor-)Frühlingstage!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Hebammen-Team</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Britta Höpermann</p></div>
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			</div>
				
				
			</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.geburtshaus-hamburg.de/2021/03/04/mit-unserem-dank-pflastern-wir-die-wand/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Räume erfüllen individuelle Wünsche &#8211; hier können Kinder ruhig kommen</title>
		<link>https://blog.geburtshaus-hamburg.de/2021/02/09/__trashed/</link>
					<comments>https://blog.geburtshaus-hamburg.de/2021/02/09/__trashed/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 13:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Räume]]></category>
		<category><![CDATA[Farbkonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder können ruhig kommen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgestaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine der Aufgaben des Geburtshauses ist, allen betreuten Familien Geborgenheit und Sicherheit zu schenken. Zu diesem Thema hat die Raumgestalterin von Mjuka, Franziska Cadmus, das neue Design für das Geburtshaus Hamburg erarbeitet. Sie hat im Jahr 2018 hier ihre Tochter Lilou geboren. Mit dieser Erfahrung viel es ihr leicht, ein Design zu schaffen, das modern [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine der Aufgaben des Geburtshauses ist, allen betreuten Familien Geborgenheit und Sicherheit zu schenken. Zu diesem Thema hat die Raumgestalterin von Mjuka, Franziska Cadmus, das neue Design für das Geburtshaus Hamburg erarbeitet. Sie hat im Jahr 2018 hier ihre Tochter Lilou geboren. Mit dieser Erfahrung viel es ihr leicht, ein Design zu schaffen, das modern ist und die Philosophie des Geburtshauses widerspiegelt. Es sollte ein Ort entstehen, der die verschiedensten Bedürfnisse aller (Mütter, Väter, Kinder, Geschwister, Hebammen, Partnerinnen) befriedigen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Franziska nennt ihre Konzeptidee „Dein Ort“. „<em>Genauso individuell wie jede natürliche Geburt verläuft, sind auch die Wünsche an den Ort, wo sie geschieht. Werdende Mütter und ihr Partnerinnen gestalten die Atmosphäre, die sie sich für dieses ganz besondere Ereignis wünschen mit Musik oder Klang, Duft, Licht…</em>“ Franziska erinnert sich genau an die Momente vor der Geburt ihrer Tochter: „<em>Ich habe meine Umgebung mit allen Sinnen besonders intensiv wahrgenommen: das Plätschern des Wassers in der Geburtswanne, den Kerzenschein und die Ruhe. Die Idee, die ich „Dein Ort“ genannt habe, verspricht, dass sich Atmosphäre der Räume individuell gestalten lässt, ohne dass sie jemals kalt und leer wirken</em>.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Im Geburtshaus fühlt man sich willkommen, der persönliche Kontakt mit den Hebammen ist immer herzlich. Auch dieses Gefühl möchte ich durch das Design unterstreichen. Die raumgestalterischen Elemente, die wir ausgesucht haben, sollen Wärme ausstrahlen. Wir haben viel Holz eingesetzt, weil es ein Werkstoff ist, der sich ein bisschen wie zu Hause anfühlt und ein erdendes Element darstellt</em>.<br><em>Die Farbwelt besteht aus lehmigen Braun- und Rosétönen, die ebenso erdig wirken. Ein warmes Blau wird an den Wänden der kleineren Räume verwendet, um sie luftiger wirken zu lassen. Die Wände sollen Wärme geben, dürfen aber nicht vordergründig sein, damit die Atmosphäre individuell gestaltbar bleibt. Die Formen, die wir einsetzen, sollen fließen, so wie bei der Schwangerschaft alles im Fluss ist und sich ständig verändert. Wir nutzen gern Elemente die rund, warm und weich sind &#8211; wie die schönen Bäuche der schwangeren Frauen</em>“, erklärt Franziska ihre Grundidee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Entwicklung des Raumkonzeptes waren alle Hebammen aus dem Team beteiligt. Entsprechend gab es vielerlei Wünsche und Vorstellungen. Franziskas Aufgabe war es, alles zu berücksichtigen und ein Grundkonzept zu erstellen, mit dem alle Beteiligten am Ende glücklich sind. Franziska: „<em>Auch wenn die Zusammenarbeit ein ungewohnt hohes Maß an Abstimmung erforderte, so war sie doch auch immer sehr angenehm. Trotz der vielen unterschiedlichen Ideen zur neuen Raumgestaltung habe ich immer eine sehr positive und wertschätzende Stimmung wahrgenommen und habe von Anfang an viel Freude mit dieser Arbeit gehabt.</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst im zweiten Schritt wurde ein Arbeitskreis aus drei Personen gebildet, der sich konzentriert mit den Raumkonzepten befasst hat. „<em>Im Raumkonzept werden die unterschiedlichen Gegebenheiten der Räume und ihre Funktion berücksichtigt</em>“, erklärt Franziska. „<em>Jetzt ging es um Details. Die spannendste Aufgabe an dieser Stelle war das Integrieren besonderer Gegenstände. In unseren Konzepten sind Vorschläge für Möbel, Lampen und Dekoration. Doch im Geburtshaus gibt es so viele Dinge, die ihre ganz eigene und besondere Geschichte haben, von denen sich niemand trennen wollte &#8211; für die mussten wir Lösungen finden, damit sie bleiben dürfen. Bei einigen Dingen haben wir Kleinigkeiten geändert, um sie dem Konzept anzupassen, so gab es zum Beispiel neue Griffe für ein altes Schränkchen. Diese Dinge zeigen viel Verbundenheit zwischen den Hebammen und den betreuten Familien, viele lieb gewonnene Sachen sind Geschenke und auch die gehören für mich zum und ins Geburtshaus.</em>“</p>
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		<title>Geschäftsführerin Britta Höpermann im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 19:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Düt un Dat]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Räume]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Renovierung]]></category>
		<category><![CDATA[Spende]]></category>
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					<description><![CDATA[Über das Projekt &#8222;Neue Räume für das Geburtshaus Hamburg&#8220; möchten wir mehr wissen. Wir fragen Britta Höpermann nach Ideen, Plänen, Mitwirkenden und dem Voranschreiten der Baumaßnahmen. Hallo Britta, alle renovieren gerade, um es sich im zweiten Corona-Lockdown besonders schön zu machen in ihrem Zuhause. Aber warum renoviert ihr genau jetzt das Geburtshaus? War das so [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Über das Projekt &#8222;Neue Räume für das Geburtshaus Hamburg&#8220; möchten wir mehr wissen. Wir fragen Britta Höpermann nach Ideen, Plänen, Mitwirkenden und dem Voranschreiten der Baumaßnahmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hallo Britta, alle renovieren gerade, um es sich im zweiten Corona-Lockdown besonders schön zu machen in ihrem Zuhause. Aber warum renoviert ihr genau jetzt das Geburtshaus? War das so vorgesehen oder nutzt ihr die kontaktarme Zeit der Pandemie?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Modernisierungspläne sind schon einige Monate alt. Anstoß für die Renovierung gab die Möglichkeit, neue Räume auf unserer Etage anzumieten. Unsere Büro-Nachbarn, die auf der rechten Seiten des Treppenhauses ihr Büro hatten, sind vor einiger Zeit ausgezogen und wir konnten diese Räume übernehmen. Mit dem zusätzlichen Platz soll die Raumsituation im Geburtshaus entlastet werden. Bisher mussten zum Beispiel die Hebammen ihre Dokumentationen in unserer Küche schreiben, jetzt soll ein eigenes Büro für die Hebammen eingerichtet werden..</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie ist das Design-Konzept entstanden?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept stammt aus dem Design-Studio Mjuka von Franziska Cadmus. Franziska hat hier im Geburtshaus ihre Tochter geboren, sie kennt uns und unsere Räume und wir kennen sie &#8211; das waren perfekte Startbedingungen für eine Zusammenarbeit. Wir waren &#8211; und sind es noch &#8211; ein gutes Team. Das gesamte Konzept ist in einem längeren Prozess über mehrere Etappen entstanden. Alle im Team haben mitgewirkt, und Franziska konnte ihre Ideen gut mit den einzelnen Wünschen und Vorstellungen der Hebammen in Einklang bringen. Am Ende haben wir ein Konzept, das für alle unterschiedlichen Bereiche des Geburtshauses in jeweils eigener Form umgesetzt werden kann und von dem wir alle überzeugt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was hat Euch an der Design-Idee begeistert?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tolle am Konzept ist, das es ganzheitlich gedacht ist. Das Farbdesign gilt für das gesamte Geburtshaus, für alle Wände, Möbel und Lampen. Es besteht aus sechs Farben, die jeweils in unterschiedlicher Zusammensetzung eingesetzt werden. Und es wird eine Welle als Stilelement an verschiedenen Orten zu sehen sein. Es ist alles modern und einfach sehr schön.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wann wird die Umgestaltung des Geburtshauses stattfinden?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben schon im Dezember letzten Jahres angefangen. Die Kursräume und das Foyer haben bereits frische Farbe an den Wänden. Möbel und Lampen kommen in Kürze. Im März wollen wir mit der Küche beginnen und Anfang Sommer werden die gesamten Fußböden erneuert. Im Juli renovieren wir den geburtshilflichen Trakt. Die Geburtsbegleitung müssen wir daher rund um diesen Zeitraum einschränken. Wenn die Finanzen es erlauben und wir genug Geld zur Verfügung haben, werden wir vielleicht auch eine neue Geburtswanne einbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gibt es Schwierigkeiten bei der Finanzierung?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einige Posten, auf die wir im Notfall verzichten müssen. Die Corona-Krise hat auch bei uns die Einnahmen reduziert. Zwar konnten wir fast als Kurse gut online durchführen, doch haben wir insgesamt weniger Anmeldungen für die Kurse und vor allem höhere Ausgaben, um die hygienisch notwendigen Maßnahmen umzusetzen. Daher haben wir auf dem Portal „<a href="https://www.gut-fuer-hamburg.de/projects/88572">Gut für Hamburg</a>“ Ende letzten Jahres einen Aufruf gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ist Eure Spendenaktion erfolgreich, seid ihr bisher zufrieden?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, wir sind sehr glücklich damit. Wir bekommen von unseren Spender*innen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch herzliche und liebevolle Kommentare über die Plattform. Das tut uns allen gerade richtig gut.<br>Die bisher höchste Spende haben wir anonym bekommen. Das waren 911,19 Euro. Nur wir können über den Betrag erkennen, wer uns da so viel Gutes getan hat. Ich habe übrigens 167,01 Euro gespendet. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, was sich hinter diesen krummen Summen verbirgt…?! Je mehr Geld wir über unsere Spendenaktion bekommen, desto schneller können wir die Umgestaltung des gesamten Geburtshauses umsetzen. Im besten Fall schaffen wir alles in diesem Jahr, das wäre toll!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was wünschst Du Dir für das Jahr 2021?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe sehr, dass wir alle gesund durch die Pandemie kommen, dass unsere Kurse bald wieder im richtigen Leben stattfinden und dass wir die Familien in unseren neugestalteten Räumen schon ganz bald begrüßen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wünschen wir uns Hebammen – „Nachwuchs“ im Team. Zwei Kolleg*innen sind schwanger und werden bald in Elternzeit sein. Zudem steigt der Bedarf an ganzheitlicher außerklinischer Geburtshilfe stetig, und wir wachsen mit unseren Angeboten mit.<br>Es wäre toll, wenn wir neue Hebammen gewinnen können, die Lust haben, Teil eines jungen, offenen und engagierten Teams zu sein und in dem der Erfahrungs- und Wissensaustausch an oberster Stelle steht. Wir arbeiten hier auf Augenhöhe und treffen alle Entscheidungen, die unser Geburtshaus und unsere Arbeit betreffen, gemeinsam. Vielleicht gibt es Hebammen, die Lust auf Veränderung haben und in dieser schönen Stadt, mitten im bunten Ottensen arbeiten mögen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Liebe Britta, für alle Vorhaben wünsche ich Euch viel Erfolg und vielen Dank für das Interview!</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wer sich am Umbau beteiligen möchte, gelangt hier zum Spendenportal <a href="https://www.gut-fuer-hamburg.de/projects/88572">„Gut für Hamburg“</a>.<br>Für alle Spenden ab 50 Euro bedankt sich das Team vom Geburtshaus mit einem symbolischen Baustein, der einen würdigen Platz in den Räumen finden wird.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Interview führte Petra Dohrendorf </p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Melanie Freiesleben</p>
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		<title>Baby-Rekordjahr 2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Geburtshaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 13:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburten]]></category>
		<category><![CDATA[außerklinische Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
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					<description><![CDATA[Kinder können ruhig kommen &#8211; im letzten Jahr waren es so viele, wie noch nie zuvor. Und hier im Geburtshaus, wo es seit März 2020 so ruhig ist wie noch nie, kamen im vergangenen Jahr insgesamt 185 Babys zur Welt. Das sind &#8230; mehr als im Vorjahr. Seit langem schon, steigt die Nachfrage an individueller [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Kinder können ruhig kommen &#8211; im letzten Jahr waren es so viele, wie noch nie zuvor. Und hier im Geburtshaus, wo es seit März 2020 so ruhig ist wie noch nie, kamen im vergangenen Jahr insgesamt 185 Babys zur Welt. Das sind &#8230; mehr als im Vorjahr. Seit langem schon, steigt die Nachfrage an individueller Geburtsbetreuung. Viele werdende Familien wünschen sich eine selbstbestimmte Geburt in ruhiger und geschützter Atmosphäre, in der individuelle Wünsche und Vertrauen an oberster Stelle stehen.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Corona-Situation hat diesen Trend noch verstärkt. Wir sind sehr froh, Euch auch unter den Bedingungen der Pandemie einen geschützten Raum, Zeit und eine intensive Eins-zu-Eins Betreuung bieten zu können. Und wir sind stolz, dass wir fast alle Beratungen und Kurse rund um die Geburt online anbieten können. So sind wir trotz der Pandemie mit Euch in gutem Kontakt und können unseren „Job machen&#8220;. Wir hoffen sehr, Euch ganz bald wieder „in echt“ zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es grüßen aus dem Geburtshaus Hamburg<br>Eure Hebammen</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Melanie Freiesleben</p>
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